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Montag, 23. Januar 2012

A1 beschleunigt die Datenübertragung in seinem Giganetz

Vectoring Technologie von Alcatel-Lucent erhöht Leistung im Kupfernetz

Mit der sogenannten Vectoring Technologie von Alcatel-Lucent setzt A1 als erster Netzbetreiber weltweit eine Technologie zur weiteren Erhöhung der Datenübertragungsgeschwindigkeit in herkömmlichen Kupferleitungen ein, wie sie auf der „letzten Meile“ heute noch weit verbreitet sind. Neben dem Ausbau des Glasfasernetzes will A1 damit die, in der EU-Richtlinie zur Digitalen Agenda geforderte, Breitbandversorgung der österreichischen Haushalte mit mindestens 30 Mbit/s bis zum Jahr 2020 umsetzen. A1-Technik-Vorstand Walter Goldenits: „Seit Ende der 90er Jahre, als Privathaushalte begonnen haben Daten mit Modems zu übertragen, haben wir die Kapazität auf bestehenden Leitungen mehr als vertausendfacht! Einerseits investieren wir langfristig in den Ausbau des hochleistungsfähigen Glasfasernetzes, andererseits müssen wir schon heute möglichst flächendeckend immer höhere Bandbreiten bereitstellen, um unseren Kunden eine zeitgemäße Internetanbindung zu ermöglichen.“.

Mit der neuen Technologie werden gezielt Störungen heraus gefiltert, die durch sogenanntes Übersprechen in parallel verlaufenden Leitungen entstehen. Vergleichbar mir der aktiven Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen in modernen Kopfhörern, wird dazu ein spezielles Signal berechnet, das die störenden Einflüsse eliminiert. Damit sollen im bestehenden Kupferkabelnetz von A1 bei Leitungslängen bis 300 Meter Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich werden. Bei Entfernungen bis 800 Metern, soll immerhin noch eine Geschwindigkeit von 50 Mbit/s erreicht werden. Mit der Einführung der neuen Technologie beginnt A1 noch in diesem Jahr. Nach einer Pilotphase in Korneuburg und weiteren Tests in Städten in denen Glasfaserleitungen in wenigen hundert Metern Entfernung zu den Haushalten verfügbar sind, sogenanntes Fiber-to-the-curb (FTTC), soll im zweiten Halbjahr 2012 die Vectoring Technologie in den restlichen Giganetz-Gebieten bereitgestellt werden.

(kb)

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